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markiseninfo.de
Markisenmontage |
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(wichtiger Hinweis:
Alle Angaben haben lediglich Beispielcharakter !
Eine Haftung für
die Verwendung und Anwendung der gemachten Angaben ist auf jeden
Fall ausgeschlossen !) |
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Markise auf Isolier-Bauplatte befestigen
Ich möchte eine Markise an der Hauswand anbringen, und zwar auf Höhe der Betondecke.
Nun wurde hier nicht vorgemauert, sondern zwischen Beton und Außenputz 20 mm
starke Jakodurplatten als Isolierung angebracht. Kann ich die mitgelieferten
Dübel und Schrauben verwenden oder soll ich lieber auf spezielle Schwerlastanker
zurückgreifen?
Antwort
Maueranker sind besser, da Markisen erheblichen Winddrücken
ausgesetzt sind. Sie müssen aber eine Distanzhülse aus Stahl in
der Dicke der Verkleidungsplatten einsetzen, sonst platzen die
Platten ab beim Anziehen der Dübel
oder Anker.
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| (auch: Selbsmontage Eigenmontage
Markisen montieren) |
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Ich
möchte eine Markise im Klinker
verdübeln
Antwort:
Der Wandaufbau mit
Klinker/Luftschicht/Dämmschicht
und Ytongsteinen ist ideal im Sinne der
Wärmedämmung. Man kann aber
auf gar keinen Fall eine Markise nur
in der Außenschale (also der vorgesetzten
Klinkerwand) befestigen. Das hält
die Wand nicht aus, es gibt Risse, schlimmstenfalls
brechen Klinker aus, denn auf einer Markise
können unglaubliche Drücke
lasten, zumal dann, wenn vergessen worden
ist, sie einzufahren und auf einmal Sturm
aufkommt.
Daher: den g
a n z e n Wandaufbau durchbohren und eine Gewindestange durchführen. Über
die Gewindestange ist ein Rohr zu führen - Bohrloch also entsprechend größer
bohren. Die Gewindestange ist in der Ytong-Wand mit einer möglichst großen
Gewindescheibe zu versehen und festzuschrauben. Da man den Ytong-Stein gottseidank
leicht "ankratzen" kann, kann die Scheibe etwas tiefer in den Stein gelegt werden.
Anschließend die Scheibe gegen Rost isolieren, dann die Vertiefung zuputzen.
Wichtig - und ein Kunststück - ist, das Rohr genau bündig zu halten
mit der Klinkerfassade und der Gewindescheibe. Geschieht dies nicht, reißt
die Klinkerfassade beim Anziehen ein, da sie nicht fest mit dem Hauptmauerwerk
verbunden ist, sondern de facto beidseitig nur von Luft umgeben ist. |
Markisenmontage an Porenbetonwand
Für die Montage einer Markise an einer Ytongwand wurde empfohlen, die Wand zu
durchbohren und von der anderen Seite mit Unterlegscheibe festzuziehen. Der Rat
eines Kollegen: einen chemischen Dübel zu verwenden, der sich mit dem Stein verschweißen würde. Diese Variante würde
mir viel Arbeit ersparen, da auf der Gegenseite sich eine Holzverkleidung befindet,
die abzubauen ist.
Antwort
Eine Markise ist sehr groß und bietet mit mehreren m² "Segelfläche" einer plötzlich
Böe
eine einladende Angriffsfläche.
Porenbetonsteine - egal welchen Fabrikats - sind in sich sehr stabil, aber wenig
geeignet, um mittels Mauerankern große Lasten abzutragen. Der chemische Dübel
ist wunderbar - in KS- oder massiven Ziegelsteinwänden oder in einer Betonwand.
Der chemische Dübel hält auch im Fall Ihrer Markise, aber es könnte bei Winddruck
der Porenbetonstein instabil oder ganz herausgerissen wird.
Genauso, wie Sie die Markise von vorn verankern, also als eine Leiste befestigen,
müssen Sie von der Rückseite dagegenhalten. So verteilen sich die Lasten bzw.
Winddrücke besser. Je breiter und länger die Leiste (oder die Teller um die Maueranker),
je stabiler wird die Sache. Gleichwohl können wir ohne Ortsbesichtigung, Besichtigung
der Markise und Überprüfung der Statik keine Gewähr für die Unbedenklichkeit
abgeben
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